Tatjana Tolnai
medizinsche Fachberaterin

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Beratung

Eigenbluttherapie (PRP)

„Thrombozytenreiches Plasma“ oder die Abkürzung "PRP" bezeichnen ein Verfahren, das die Heilung und den Haarwuchs nach einer Haartransplantation stimuliert. Grundlage dieser Behandlung sind zahlreiche Referenzen in Bezug auf die Verwendung von PRP in der Sportmedizin zur Stimulierung der Heilung nach einer Verletzung.

Was sind Thrombozyten?

Thrombozyten ("Blutplättchen") sind neben den roten und weißen Blutkörperchen biologische Bestandteile des Bluts, die man für gewöhnlich man am ehesten mit der Blutgerinnung in Verbindung bringt. Wird ein Blutgefäß verletzt, kommt es zu einer Blutung. Daraufhin erfolgt eine rasche Aktivierung der Thrombozyten, welche die Bildung eines Pfropfens unterstützen, der die Blutung stoppt. Neben dieser Eigenschaft ist der Thrombozyt auch ein Speicher voll mit Steuerungs-, Signal- und Wachstumsfaktor-Molekülen, welche bei der Wiederherstellung und Heilung von Gewebe eine Rolle spielen.

Alle diese Wachstumsfaktoren initiieren und verstärken jene physiologischen Prozesse, die nach einer Verletzung zur Gebewiederherstellung und -gesundheit beitragen. Die Wachstumsfaktoren spielen zudem eine Rolle in den normalen physiologischen Abläufen wie der Bildung von Blutgefäßen.

Was ist PRP und wie wird es verwendet?

Bei PRP handelt es sich um Blutplasma, das eine deutlich erhöhte Thrombozytenkonzentration enthält. Diese künstliche Steigerung und der gezielte Einsatz am Ort des Bedarfs (Verletzung, Wunde etc.) begünstigen den Heilungsprozess. Und weil das PRP unmittelbar vom behandelten Patienten stammt, besteht keine Gefahr einer Abstossungsreaktion. Im Wesentlichen ähnelt die Behandlung mit PRP jener Praxis, dass Patienten vor einer Operation Eigenblut spenden, um dieses im Bedarfsfall anstelle von fremdem (Spender-)Blut einsetzen zu können.

Anwendung von PRP bei der Haartransplantation

Die "Eigenbluttherapie" begünstigt im Rahmen einer Haarverpflanzung die Heilung und das Haarwachstum in folgenden Bereichen:

Mögliche praktische Anwendung von PRP bei Haarverpflanzungen: Während einer Haartransplantation werden im Zeitraum zwischen der Entnahme und Verpflanzung der Haare, diese in einer speziellen Nährstofflösung ("Storage Solution") gelagert. Fügt man dieser Lösung thrombozytenreiches Plasma hinzu, begünstigt dieses unter Umständen den Erhalt der Haare und führt somit zu schnellerem Anwachsen der Haarwurzeln sowie einer erhöhten Anwuchsrate.

Umstritten und derzeit noch nicht eindeutig nachgewiesen ist die Möglichkeit des "Einspritzens" von PHP im Behandlungsbereich, um die Wundheilung zu beschleunigen. Im Moser Forschungslabor wurde hierzu eine ausführliche Testreihe umgesetzt, deren Ergebnisse keinen eindeutigen Vorteil in Bezug auf die Verwendung von Eigenblut nachweisen konnten. Vielmehr ist nach derzeitigem Wissensstand davon auszugehen, dass die körpereigene Produktion von Wachstumsfaktoren ausreichend sein könnte. » Ergebnisse der Moser Forschung über PRP

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