Eigenhaartransplantation

Häufig gestellte Fragen

Mein Mann leidet unter starken Geheimratsecken. Nun spielt er ernsthaft mit dem Gedanken einer Eigenhaartransplantation. Wirkt das Ergebnis wirklich wie echt?

 Dr. Jörg Hugeneck: Ja, selbstverständlich. Bei Moser Medical wird gerade auf die Stirnhaargrenze ein besonderes Augenmerk gelegt. Es werden extra die feinen Härchen am Haaransatz verpflanzt. Die Haare werden in natürlicher Unregelmäßigkeit eingesetzt, wobei die feineren Härchen an vorderster Front eingepflanzt werden. Durch die Präparation der einzelnen Haarwurzeleinheiten (Follicular Units - FUs) unter den hochauflösenden Bildschirm-Mikroskopen ist es möglich, die einzelnen FUs auszuwählen und sie im Haaransatz zu verpflanzen. Nach hinten verlaufend werden immer mehr stärkere Haare dichter nebeneinander gesetzt. Dies garantiert ein natürliches Haarbild. Der Ansatz wird so gewählt, dass er in jedem Alter natürlich bleibt. Oftmals erkennt nicht einmal der Friseur, dass eine Verpflanzung von Eigenhaar durchgeführt wurde! 

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Wie lange dauert die Behandlung?

 Dr. Karl Stiefsohn: Die Dauer der Behandlung ist vom Behandlungsumfang, d. h. von der Größe der zu verpflanzenden Stelle abhängig. Die Entnahme des Spenderhaares dauert ca. 30 min. Die gesamte Behandlung liegt je nach Anzahl der zu verpflanzenden Haarwurzeleinheiten (Follicular Units - FUs) zwischen 3 und 5 Stunden. 

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Werden die Haare vor der Behandlung abrasiert?

 Dr. Jörg Hugeneck: Nein. Lediglich die Haare im Bereich der Entnahmestelle werden auf eine Länge von ca. 3mm zurückgeschnitten. Das restliche Haar wird nicht beeinträchtigt. Ihr Haarbild ist nach der Eigenhaartransplantation völlig unverändert.  

Ist die Behandlung schmerzhaft?

 Dr. Karl Stiefsohn: Nein, zu Beginn der Behandlung erfolgt eine örtliche Betäubung (Dauer ca. 30 sec.). Die Eigenhaartransplantation ist absolut schmerzfrei.  

Besteht nach der Behandlung Infektionsgefahr bzw. gibt es Nebenwirkungen?

 Dr. Jörg Hugeneck: Nein, durch die ausgereifte Moser-Methode und die 30 jährige Erfahrung wird durch die mikrochirurgische Technik und den Einsatz der Bildschirm-Mikroskope so fein gearbeitet, dass es nicht zu Infektionen kommt. Die Erfahrung von zehntausenden Behandlungen gibt Ihnen Sicherheit. Durch die Bioregenerationslösung, welche im Anschluss an die Behandlung auf die verpflanzte Stelle aufgesprüht wird, wird der Heilungsprozess nach der Eigenhaartransplantation um ein vielfaches beschleunigt.  

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Ist die Entnahmestelle sichtbar?

 Dr. Karl Stiefsohn: Nein! Bereits unmittelbar nach der Behandlung ist die Entnahmestelle unsichtbar (bei normaler Haarlänge - ab ca. 1 cm).  

Was muss ich nach der Behandlung beachten?

 Dr. Jörg Hugeneck: Für die ersten Tage bis zur Nahtentfernung (Entnahmestelle) - 8 bis 10 Tage - sind lediglich körperliche Anstrengungen, Schwitzen und Verschmutzung der Haare zu vermeiden. Sie können gerne bereits nach 48 Stunden wieder Ihre Haare waschen. 

Wann bin ich gesellschafts- bzw. arbeitsfähig?

 Dr. Karl Stiefsohn: Gesellschaftsfähig und arbeitsfähig aus medizinischer Sicht sind Sie bereits 24 Stunden nach der Behandlung. Dennoch ist eine körperliche Schonung für wenige Tage sinnvoll. Je nach Größe der behandelten Fläche und abhängig davon, wie lange Sie Ihr Haar tragen, ist von der Behandlung in der Regel bereits nach wenigen Tagen nichts mehr zu sehen. Speziell durch die Bioregenerationslösung und die Moser Storage Solution wird das Haarwachstum sehr stark beschleunigt.  

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Wie lange darf es dauern, bis die Haare wieder wachsen?

 Dr. Jörg Hugeneck: Manchmal geschieht es, dass die verpflanzten Haare nach der Behandlung nicht sofort beginnen zu wachsen. Das Haarwachstum erfolgt schrittweise, wesentlicher Vorteil; wenn Sie wollen, müssen Sie es niemandem erzählen. Man sagt auch; „Die Haare sind auf Urlaub. Erst nach 4 bis 5 Monaten setzt langsam der Haarnachwuchs ein. Nach 8 bis 9 Monaten ist das endgültige Ergebnis sichtbar. Jedoch die Storage Solution, einer eigenen Lösung von Moser Medical, in der die entnommenen FUs bis zur Verpflanzung zwischengelagert werden, bewirkt einen schnelleren und kräftigeren Haarwuchs. Die Wirkung der Storage Solution ist klinisch geprüft und international anerkannt.  

Sieht das Ergebnis natürlich aus?

 Dr. Karl Stiefsohn: Bei der Eigenhaartransplantation von Moser Medical werden die natürlichen Haargruppierungen berücksichtigt und durch die mikrochirurgischen Techniken wird der natürliche Charakter des Ergebnisses garantiert. Sogar die Haarwachstumsrichtung wird beim Verpflanzen berücksichtigt. Zudem wird der Haaransatz im Stirnbereich speziell natürlich konzipiert. Häufig erkennen nicht einmal die Spezialisten, also wir Ärzte, ob jemand eine Eigenhaartransplantation gemacht hat.  

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Warum wachsen die verpflanzten Haare lebenslang?

 Dr. Jörg Hugeneck: Jede Haarwurzel wird vor der Geburt des Menschen genetisch programmiert. Die Haarwurzeln (FUs) im Haarkranz sind darauf programmiert ein Leben lang zu wachsen. Bei der Eigenhaartransplantation werden Haarwurzeln aus dem Haarkranz (Spenderbereich) entnommen, dieser befindet sich am Hinterkopf. Die entnommenen Haarwurzeln werden unter dem Bildschirm-Mikroskop präpariert und in porengroße Öffnungen (Slits) in die kahlen und schütteren Stellen (Empfängerbereich) eingepflanzt. Da die Haarwurzeln (FUs) ihre genetische Wachstumsinformation behalten, beginnen sie auch an den ehemals kahlen Stellen zu wachsen. Und das ein Leben lang. 

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Fallen die bestehenden Haare trotz einer Eigenhaarverpflanzung weiter aus?

 Dr. Karl Stiefsohn: Natürlich kann das bestehende Haar weiterhin vom Haarausfall betroffen sein. Jedoch kann das schüttere Haarbild durch eine Eigenhaartransplantation verdichtet werden, daher ist ein weiteres Voranschreiten des Haarausfalls optisch weniger sichtbar. Nur in sehr wenigen Fällen ist das Spenderhaar nicht ausreichend und es ist von einer Eigenhaartransplantation abzuraten. Das klären wir in einer unverbindlichen und kompetenten Beratung. Um den weiteren Verlust der bestehenden Haare zu vermeiden, kann Propecia eingenommen werden, das den Haarausfall stoppt.  

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Können Fremdhaare transplantiert werden?

 Dr. Jörg Hugeneck: Nein! Genauso wie bei Organtransplantationen würde die körpereigene Abwehr das verpflanzte Haar abstoßen.  

In welchem Alter kann ich mich behandeln lassen ?

 Dr. Karl Stiefsohn: Es gibt keine Altersgrenze! Es ist jedoch Vorsicht bei sehr jungen männlichen Patienten (unter 20 Jahren) geboten (falsche Erwartungshaltung, rasch fortschreitender Haarausfall). Es ist ein intensives Vorgespräch auf jeden Fall nötig.  

Wie oft kann ich mich behandeln lassen?

 Dr. Jörg Hugeneck: Dies ist vom jeweiligen Behandlungsumfang und von der Elastizität der Kopfhaut abhängig. Als Regel gilt zwischen 3 - 4-mal. Eine wichtige Voraussetzung ist die ausreichende Haardichte im Spenderbereich (Haarkranz). Heute ist eine mehrmalige Behandlung meist gar nicht notwendig, da wir bis zu 4.500 FUs in einer Behandlung verpflanzen können. Hier spricht man von Megasessions. 

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Mit welchen Kosten muss ich für eine Eigenhaarverpflanzung rechnen?

 Dr. Karl Stiefsohn: Die Kosten sind in erster Linie abhängig von der Anzahl der zu verpflanzenden Haarwurzeleinheiten. Auch die Haarstruktur, das heißt ob das Spenderhaar sehr dicht beschaffen ist oder nicht, ist hier ausschlaggebend. Ein 3. wesentlicher Faktor: welche Erwartungshaltung, welches Wunschergebnis erwarten Sie sich von der Eigenhaartransplantation? Daher ist diese Situation ganz individuell zu behandeln und es bedarf daher ein ausführliches Beratungsgespräch um konkrete Auskünfte liefern zu können.  

Wenn es doch so einfach ist, warum macht es dann nicht jeder der betroffen ist?

 Dr. Jörg Hugeneck: Wir machen die Erfahrung, dass unsere PatientInnen sich manchmal schon seit fünf, sechs Jahren mit dem Thema Eigenhaartransplantation beschäftigen. Sich aber lange nicht zu einer Behandlung entschließen können. Nach der Behandlung sagen unsere Patienten oft, dass sie sich schon früher etwas machen lassen hätten können, wenn sie gewusst hätten, wie einfach alles ist. Und persönlich denke ich, die Behandlung aufzuschieben ist ein Verzicht auf ein positives Lebensgefühl. Mehr als 60 Prozent der Männer und schon jede dritte Frau ab 25 und fast 40 Prozent der Frauen um 50 sind vom Haarausfall betroffen. Der Haarausfall verläuft sehr unterschiedlich. Wir haben uns darauf spezialisiert, jedes einzelne Ergebnis perfekt zu machen. Rein quantitativ betrachtet könnten wir sicher doppelt oder dreifach so viele Patienten behandeln, doch die Qualität jedes Ergebnisses steht bei Moser Medical im Vordergrund. Die Perfektion liegt uns sehr am Herzen.
Hauptausschlaggebend für die Entscheidung zu einer Behandlung ist das subjektive Empfinden, d.h. die Entscheidung über eine Eigenhaartransplantation liegt bei jedem einzelnen selbst. Männer, die unter ihrer schütteren Haarsituation sehr leiden, steht die Möglichkeit einer Eigenhaarverpflanzung offen, um sich anschließend wieder selbstbewusst und glücklich zu fühlen.  

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Wie funktioniert die Eigenhaarverpflanzung eigentlich?

 Dr. Karl Stiefsohn: Bei dieser heute weltweit angewandten Technik werden unzählige winzige Gruppen von ein bis zu drei Haarwurzeln verpflanzt. Diese stammen aus dem meist dicht bewachsenen Haarkranz und werden bei der Moser-Methode unter dem Bildschirm-Mikroskop präpariert, so dass sie anschließend mittels einer ganz besonderen Technik in Mikroöffnungen auf den kahlen oder schütteren Stellen eingepflanzt werden. Da es sich um Eigenhaar handelt, entsteht ein natürlicher Eindruck. 


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