Follicular Unit Extraction (FUE)
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Unterschiedliche Behandlungsmethoden – mit einem gemeinsamen Ziel: das natürlich ästhetische Ergebnis
Die Haare im Haarkranz sind genetisch darauf programmiert, ein Leben lang zu wachsen. Das ist auch die Grundlage aller Eigenhaar-Verpflanzungsmethoden. Diese Behandlungsform unterscheidet sich im Wesentlichen konkret bei der Entnahme der Haarwurzeleinheiten (FUs). Mit hochfeinen Instrumenten werden die FUs einzeln aus dem Spenderbereich entnommen.
Vorwegzunehmen ist, dass das gewünschte Ergebnis und Ihre Haarsituation Grundlage für die Wahl der geeignetsten Behandlung sind. Es kann also nicht allgemein behauptet werden, dass eine Methode A oder B die generell bessere Methode ist.
So funktioniert die Follicular Unit Extraction (FUE):
Einzelne Haare werden an der Entnahmestelle mit einem feinen Instrument herauspräpariert. Dann werden so viele Haarwurzeln entnommen, wie für die Verpflanzung notwendig sind. In der Regel ist die Methode eher für kleine Behandlungen geeignet, der Spenderbereich ist wie bei jeder Methode als begrenzte Ressource zu beachten. Die Behandlung wird mancherorts mit Kahlrasur an der Entnahmestelle durchgeführt.
Je nach Klinik, Erfahrung und Technik werden die einzeln entnommenen FUs noch präpariert bevor sie verpflanzt werden oder sie werden direkt so verpflanzt, wie sie entnommen wurden.
Der Empfängerbereich (kahle oder schüttere Stellen) wird mit sehr kleinen Öffnungen (Slits) vorbereitet. Im nächsten Schritt werden die FUs auf den Empfängerbereich verpflanzt. Dabei werden die Instrumente während der Behandlung an die Haarstruktur angepasst.
Die höchste natürliche Haardichte liegt bei durchschnittlich 100 FUs/cm².
Abhängig von Haarfarbe und Haarstärke wirkt eine durch Haarausfall ausgedünnte Dichte von rund 50 FUs/cm² noch immer dicht. Der erfolgte 50-prozentige Haarausfall ist daher ästhetisch nicht zu erkennen. Erst bei einer Haardichte unter 50 FUs/cm² wirkt das Haarbild ausgedünnt, durchsichtig bis schütter. Die Ultra Refined Follicular Unit Transplantation ermöglicht es, großflächig eine Dichte von 50 FUs/cm² zu erzielen. In besonders sensiblen Bereichen wie dem frontalen Haaransatz werden bei Bedarf auch Verpflanzungen mit höherer Dichte (60, 75 oder 78 FUs/cm2) durchgeführt.
Die Auswahl der Dichte wird von folgenden Kriterien und Abhängigkeiten bestimmt:
- Haarbeschaffenheit
- Dichte des Spenderhaars
- Größe der zu verpflanzenden Fläche
- Einschätzung des weiteren Haarausfalls
- Gewünschtes ästhetisches Ergebnis für ein natürlich dicht wirkendes Haarbild
Moser Medical führt nur Behandlungen durch, bei denen diese Kriterien sorgfältig abgewogen sind. Dabei macht sich unsere jahrzehntelange Erfahrung bezahlt, die auf den Resultaten zehntausender erfolgreicher Haartransplantationen beruht. An diesem „Gold Standard“ werden weltweit alle Haarverpflanzungen gemessen.
Für den Anwuchs und die schnellere Heilung wird die im eigenen Labor entwickelte Bioregenerationslösung auf den Empfängerbereich aufgesprüht. Nur Patienten von Moser Medical genießen den Vorteil der Storage Solution und der Bioregenerationslösung!
Moser Medical ist Mitglied der größten und aktivsten internationalen Organisation für Haarchirurgie der ISHRS (International Society of Hair Restoration Surgery). Diese 1992 gegründete non-profit Organisation bewirkt und fördert die ständige Verbesserung der Qualität sowie die Ausbildung der Professionisten für Haarchirurgie. Moser Medical ist nicht nur ein eingeschriebenes Mitglied, sondern nimmt aktiv an den Kongressen teil, da sich die Techniken und das Equipment schnell weiterentwickeln. Die Ärzte und AssistentInnen von Moser Medical halten auf diesen regelmäßig stattfindenden internationalen Kongressen selbst Vorträge und nutzen sie zur Weiterbildung. Denn: Nur aktive Mitglieder können keine groben Fehler machen, da sie wissen was State of the Art ist.