Format medizin&pharmazie - Dezember 2011

Moser Medical Forschung - Update 2011

Wien 9.12.2011

Das Forschungsteam der Moser Medical identifizierte die Gen-Aktivierung als bestimmten Faktor für das Engineering von Haarfollikeln. Die naturgemäße Aktivierung des Haarfollikel-Keratins ist ausschlaggebend für den Erfolg bei der biotechnologischen Herstellung von Haarfollikeln.

In der aktuellen Ausgabe des Hair Transplant Forum International[1] veröffentlicht Moser Medical neueste Ergebnisse aus der Grundlagenforschung an Stammzellen von Haarfollikeln.

Das Forschungsteam um Doz. Dr. Walter Krugluger konnte zeigen, dass die richtige Aktivierung (Expression) der Keratine[2] in biotechnologisch hergestellten Haarfollikeln entscheidend ist. Mit Hilfe der Genexpressionsanalyse wurde die Aktivität der Haarkeratin-Gene gemessen, um einen Überblick über zelluläre Funktionen zu bekommen. Bei der Untersuchung bestimmter Keratin-Marker zeigte sich, dass die Aktivierung der Keratine von in vitro gezüchteten Zellen und jene von „frischen“ Zellen unterschiedlich sind. Dies ist ein wichtiger Ansatzpunkt, um die in vitro entwickelten Mikrohaarfollikel auch für den Menschen verwendbar zu machen.


[1] Das Hair Transplant Forum International ist das offizielle Medium der ISHRS, Internationale Vereinigung von Haarchirurgen, und erscheint alle zwei Monate.

[2] Im menschlichen Genom wurden bisher 54 unterschiedliche Keratin-Gene gefunden. Dieses Strukturprotein bildet die Grundsubstanz für Haare und Nägel.

 

Format berichtet in der aktuellen Ausgabe:

Format Moser Medical Forschung 9.12.2011

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