Margit Kohler
medizinsche Fachberaterin

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Beratung

Frauen: Häufig gestellte Fragen

Tritt Haarausfall bei Frauen häufig auf? Und was sind die Ursachen?

 Der Mensch verliert am Tag ungefähr 100 Haare, bei einer Haarwäsche sogar bis zu 300. Übersteigt der Haarausfall diese Zahl, so spricht man von Effluvium. Unter Kahlheit (Alopezie) leidet man, wenn der Verlust des Kopfhaars zumindest 60 Prozent ausmacht. Etwa 40 % aller Frauen sind davon betroffen. Sie leiden in der Regel ganz besonders unter kahlen Stellen, da diese dem weiblichen Schönheitsideal widersprechen. Mit dem Verlust der Haare geht oft auch ein Stück Weiblichkeit verloren. Die häufigsten Ursachen sind genetisch bedingter, also vererbter Haarausfall („Androgenetische Alopezie“), sowie örtlich begrenzter Haarausfall, der z. B. durch eine Autoimmunkrankheit ausgelöst wird und zu runden kahlen Stellen führt, auch „Alopezia Areata“ genannt. Weitere Gründe können Schilddrüsenerkrankungen, Eisenmangel, Medikamente, Verletzungen nach Unfällen oder auch eine Überbeanspruchung der Haare und Haarwurzeln darstellen, verursacht z. B. durch häufiges sehr straffes Flechten. In vielen Fällen kann bereits die Beseitigung der Ursache den Stopp des Haarausfalls zur Folge haben. Wenn ein genetischer Auslöser vorliegt und die betroffene Frau geeignet ist, kann eine Eigenhaarverpflanzung vorgenommen werden. 

Meine Haare wachsen nicht mehr so dicht wie früher. Was kann man tun?

 Lichter werdendes Haar ist das typische Erscheinungsbild von erblich bedingtem Haarausfall bei Frauen. Abhängig von den Ursachen und der zu erwartenden weiteren Entwicklung kommen verschiedene Lösungen infrage – von der rein medikamentösen Behandlung bis zur Eigenhaarverpflanzung, kahler gewordene Bereiche am Kopf wieder verdichten lässt. Oft ist es durchaus vorteilhaft früh eine Haartransplantation vornehmen zu lassen, weil selbst bei fortschreitendem Haarausfall dank der verpflanzten Haare stets ein ästhetisches Haarbild erhalten bleibt.  

Wie unterscheidet sich der Haarausfall von Frauen von jenem der Männer?

 Der Hauptunterschied ist, dass Männer hauptsächlich wegen einer genetischen Vorbelastung die Haare an vordefinierten Bereichen (z.B. Stirnhaaransatz, Geheimratsecken, Tonsur …) verlieren, während Frauen meist an diffusem Haarausfall leiden, der über den ganzen Kopf verteilt auftritt. 

» Arten von Haarausfall bei Frauen

Welche Mittel helfen, um den Haarausfall zu stoppen bzw. zu verlangsamen?

 Versprechen gibt es sehr viele: Hausmittelchen, diverse Shampoos sowie etliche Spezialpräparate für die innere und äußere Anwendung sollen Haarausfall bekämpfen können. In Wahrheit liegt bis heute für die allermeisten dieser Hilfsmittel keine wissenschaftliche Bestätigung ihrer Wirksamkeit vor. Ausnahmen stellen einzelne verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Propecia, Advodart und Regaine) dar, deren regelmäßige Anwendung den Haarausfall reduzieren oder sogar zum Stillstand bringen kann. Um diese Wirkung zu erhalten, müssen diese Präparate allerdings ständig eingesetzt werden – in einzelnen Fällen sind Nebenwirkungen möglich. Die einzige dauerhaft wirksame Maßnahme bei Haarausfall stellt die Verpflanzung von Eigenhaar dar, wobei auch die Kombination von Haartransplantation und medikamentöser Behandlung mit Finasteride sinnvoll sein kann, was im Einzelfall bei der Beratung abzuklären ist. 

» Weitere Infos zu Medikamenten

Wie erkennt man hormonell-erblich bedingten Haarausfall bei Frauen?

 Der hormonell-erblich bedingte Haarausfall ist die häufigste Form von Haarausfall bei Frauen. Etwa ein Drittel aller Frauen ist im Lauf des Lebens betroffen. Der Haarausfall kann prinzipiell jederzeit nach der Pubertät auftreten, ist aber während und nach der Menopause besonders häufig. In dieser Zeit sinken die Östrogenspiegel, weshalb Androgene im Verhältnis noch häufiger vorkommen. Der Haarausfall ist dann die Folge einer Verkümmerung überempfindlicher Haarfollikel in Reaktion auf einen normalen Hormonspiegel. Während Männer typische Problemstellen (z. B. Geheimratsecken, Tonsur) aufweisen, macht sich erblich bedingter weiblicher Haarausfall in der Regel als generelle Ausdünnung auf der gesamten Kopfhaut bemerkbar. Aber auch örtlich begrenzte Schwerpunktstellen mit erhöhtem Haarausfall sind möglich. Völlige Kahlheit tritt bei Frauen wesentlich seltener auf als bei Männern. 

Stimmt es, dass sich Frauen weniger gut für Eigenhaarverpflanzungen eignen als Männer?

 Ausschlaggebend für die Eignung, die im Rahmen einer medizinischen Fachberatung festgestellt werden kann, ist stets die Beschaffenheit des Spenderhaares. Steht es in ausreichender Quantität und Qualität zur Verfügung, um ein gutes Anwachsen nach der Verpflanzung sicherzustellen, dann ist die Eigenhaarverpflanzung möglich. Frauen leiden häufiger als Männer an diffusem Haarausfall, welcher negativen Einfluss auf den Spenderbereich haben kann. Daher kommt es bei Frauen prozentual zu einer geringeren Eignung. Andererseits ist bei vielen Frauen der Haarausfall auch weniger ausgeprägt, was einen geringeren Bedarf an Haarwurzeleinheiten bedeutet. Klarheit schafft die persönliche Beratung inklusive Haaranalyse. 

Ist es normal, wenn während der Schwangerschaft oder nach der Geburt eines Kindes plötzlich Haarausfall einsetzt?

 In diesen Phasen auftretender Haarausfall ist hormonell bedingt und kommt häufig vor. Östrogen, eines der bekanntesten Hormone der Frau, hat einen entscheidenden Einfluss auf die Haare: Während einer Schwangerschaft steigt der Östrogenspiegel an, wodurch sich der Lebenszyklus eines Haares verlängert. Das heißt: Die Haare der Frauen fallen in dieser Zeit nicht in jenem Umfang aus, wie es der natürliche Haarrhythmus vorgibt, sondern wachsen einfach weiter. Sinkt nach der Schwangerschaft der Östrogenspiegel aber wieder auf das normale Maß, fallen all jene Haare aus, deren Lebenszyklus nun überschritten ist. Dieser in den ersten 2 – 4 Monaten nach der Schwangerschaft auftretende vermehrte Haarausfall ist nichts Ungewöhnliches und normalisiert sich im Regelfall von alleine. 

» Haarausfall bei Frauen

Wird das Ergebnis der Eigenhaarverpflanzung natürlich aussehen?

 Ja, selbstverständlich! Natürlichkeit und Ästhetik haben für uns höchsten Stellenwert. Eine ideal gewählte Dichte und perfekte Anwuchsrate stellen sicher, dass Ergebnis von natürlichem Haarwuchs nicht zu unterscheiden ist. Oft erkennt nicht einmal der Friseur, dass eine Verpflanzung von Eigenhaar durchgeführt wurde. 

» Vorher-/Nachher-Fotos von Frauen

Wie lange dauert die Behandlung?

 Die Dauer hängt von der gewählten Behandlungstechnik (F. U. T. oder F. U. E.) und dem Umfang – Größe der zu verpflanzenden Stelle bzw. Anzahl benötigter Haarwurzeleinheiten – ab. Die Entnahme des Spenderhaares dauert ca. 30 Minuten, die gesamte Behandlungsdauer liegt je nach Anzahl der zu verpflanzenden Haarwurzeleinheiten (Follicular Units - FUs) zwischen 3 und 5 Stunden (bei F. U. T.) oder rund 8 Stunden (F. U. E.). Unterschied: F. U. T. wird in einer einzigen Behandlung an einem Tag durchgeführt, F. U. E. ist bei Bedarf in Einzelfällen auf zwei Tage aufteilbar. 

» Haartansplantation bei Moser Medical

Werden die Haare vor der Behandlung abrasiert?

 Bei der F.U.T.-Technik wird im Haarkranz (Entnahmestelle) ein schmaler Streifen entnommen – ausschließlich in diesem kleinen Bereich werden die Haare auf eine Länge von ca. 3 mm zurückgeschnitten. Das restliche Haar wird nicht beeinträchtigt. Ihr Haarbild ist nach der Eigenhaartransplantation völlig unverändert, da die verbliebenen Haare diese schmale Line verdecken.

Für F.U.E.-Behandlungen werden meist mit vollständig rasiertem Hinterkopf durchgeführt, da dies die exakte beschädigungsarme Entnahme der Haarwurzeleinheiten begünstigt. 

» Vergleich der Entnahmetechniken

Ist die Behandlung schmerzhaft?

 Nein. Zu Beginn der Behandlung erfolgt eine örtliche Betäubung (dauert ca. 30 Sekunden), die sicherstellt, dass die Eigenhaartransplantation absolut schmerzfrei erfolgt. Auf Wunsch erhalten Sie ein Beruhigungsmittel. Während der gesamten Behandlung werden Sie von unseren top geschulten medizinischen Assistentinnen betreut, Sie sind voll bei Bewusstsein und können z.B. am iPod Musik hören und sich entspannen. 

Führen Sie auch eine Eigenbluttherapie durch?

 Die sogenannte Eigenblut- oder PRP-Therapie wird in Fachmedien immer wieder erwähnt und von verschiedenen Ärzten bereits angeboten. Dabei wird aus Eigenblut gewonnenes Plasma mit hochkonzentrierten Blutblättchen gewonnen und in die Kopfhaut injiziert. Dies soll den Wachstumsprozess positiv beeinflussen. Leider gibt es für diesen Effekt noch keine ausreichende wissenschaftliche Bestätigung. Auch mögliche Nebenwirkungen sind derzeit nicht umfassend erforscht. Bei Moser Medical führen wir nur bewährte Behandlungsmethoden durch, die höchste Sicherheit und dauerhafte Ergebnisse bedeuten! Im Zuge unserer Forschungsprojekte im Haarlabor wird aktuell auch die Eigenbluttherapie intensiver Tests unterzogen, um wissenschaftliche Fakten als Grundlage für mögliche künftige Behandlungen zu finden. 

Ist die Entnahmestelle sichtbar?

 Nein, bei der F.U.T.-Technik ist bereits unmittelbar nach der Behandlung die Entnahmestelle unsichtbar – wenn man die Haare in normaler Länge (ab ca. 1 cm) trägt. Wird hingegen F.U.E. mit rasierter Entnahmestelle angewendet, dann dauert es einige Wochen bis die Haare hier wieder nachgewachsen sind. 

» Vergleich von F.U.T. und F.U.E.

Ist das Haarefärben Schuld an meinem Haarausfall?

 Übliches Färben mit schonenden Präparaten führt im Normalfall nicht zu Haarausfall. Viele Frauen färben aber gerade mit zunehmendem Alter ihre Haare häufiger. Wenn sie dann gleichzeitig zunehmenden Haarausfall wahrnehmen, kann schnell der Eindruck entstehen, dass beides kausal zusammenhängt. In den allermeisten Fällen zeigt sich aber, dass andere Ursachen vorliegen und der zunehmende Verlust von Haaren beispielsweise genetisch bedingt ist. Sollte doch ein Zusammenhang zwischen Haarefärben und Haarausfall auftreten, ist dies meist auf eine Entzündung oder allergische Reaktion zurückzuführen. Eine Kopfhautbiopsie kann in solchen Fällen Klarheit schaffen und feststellen, ob nur temporär vermehrt Haare ausgefallen sind oder eine dauerhafte Schädigung der Haarwurzeln vorliegt. 

Wann bin ich gesellschafts- bzw. arbeitsfähig?

 Aus medizinischer Sicht sind Sie bereits 24 Stunden nach der Behandlung wieder voll gesellschafts- und arbeitsfähig, dennoch ist eine körperliche Schonung für wenige Tage sinnvoll. Auf jeden Fall ist, abhängig von der Größe der behandelten Fläche und der Länge ihres Haares, bereits nach wenigen Tagen von der Behandlung nichts mehr zu sehen (Ausnahme: Eventuell rasierter Hinterkopf bei F.U.E.).  

Bedingt durch Haarausfall habe ich mittlerweile eine sehr hohe Stirn. Schafft die Haartransplantation hierbei Abhilfe?

 Bedingt durch das Enzym Aromatase sind Frauen (anders als Männer) in den meisten Fällen vor Haarausfall am vorderen Haaransatz und bei den Geheimratsecken geschützt. Aber rund 10 % der Haarausfall-Patientinnen sind genau mit dieser Situation konfrontiert. Sie haben meist sehr gute Chancen mit Hilfe einer Eigenhaarverpflanzung das Problem lösen zu können, da bei ihnen der Spenderbereich am Hinterkopf in der Regel über Haarwurzeleinheiten in ausreichender Anzahl und Qualität verfügt. 

» Nur das Beste für Ihr Haar - Moser Medical

Ich leide unter einer massiven Ausdünnung am gesamten Kopf. Können Sie mir helfen?

 Das Haarbild der Ausdünnung ist typisch für weiblichen Haarausfall. Wenn dieser bereits so weit fortgeschritten ist, dass er auch der Hinterkopf erheblich betrifft, liegt wahrscheinlich nicht mehr genügend hochqualitatives Spenderhaar vor. Dann kann keine Eigenhaarverpflanzung mehr durchgeführt werden. In jedem Fall sollten Sie einen Hautarzt aufsuchen, um die Ursache dieses Problems feststellen zu lassen.  

Wann wachsen die verpflanzten Haare wieder vollständig?

 Das Haarwachstum erfolgt schrittweise. Unmittelbar nach der Eigenhaarverpflanzung beginnt eine Ruhephase in der die Haarwurzeln anwachsen. Nach 12 – 14 Wochen setzt der Wuchs langsam ein, nach 12 Monaten ist das endgültige Ergebnis weitestgehend sichtbar und nach ca. einem Jahr das Haarbild vollständig hergestellt. Für besseren Anwuchs, schnelleren und kräftigeren Wuchs sowie beschleunigte Heilung genießen Patienten von Moser Medical die Vorteile der Storage Solution und der Bioregenerations-Lösung. Beide Produkte stammen aus der Moser Forschung, ihre Wirkung ist klinisch geprüft und international anerkannt.  

Kann man Haartransplantationen so durchführen, dass direkt nach der Behandlung nichts davon zu erkennen ist?

 Entnahmebereich: In Abhängigkeit der gewählten Technik (F.U.T. oder F.U.E.) erkennt man an den ersten Tagen nach der Haarverpflanzung im Entnahmebereich nichts – falls die Haare nicht extrem kurz getragen werden oder für die Behandlung abrasiert wurden.
Empfängerbereich: Unmittelbar nach der Behandlung sind kleine rote Pünktchen sichtbar. Wie deutlich dies ist, hängt davon ab ob die Verpflanzung auf schütteren oder ganz kahlen Stellen erfolgte. Nach 48 Stunden können die Haare gewaschen werden. Durch den Einsatz unserer Bioregeneration wird der Heilungsprozess gefördert, die roten Pünktchen verschwinden somit nach einigen Tagen und der sichtbare Zustand entspricht jenem vor der Behandlung.  

Sind nach einer Haartransplantation das Färben oder eine Dauerwelle weiterhin möglich?

 Ja, da es sich um Ihre eigenen Haare handelt, die nun lediglich an anderer Stelle am Kopf wachsen, können Sie nach einer Ruhephase von 2 – 3 Monaten genauso färben oder stylen wie zuvor. 

Warum wachsen die verpflanzten Haare lebenslang?

 Die Haarwurzeln (FUs) im Haarkranz am Hinterkopf sind genetisch darauf programmiert ein Leben lang zu wachsen. Die Zellen im Haarkranzbereich unterscheiden sich physiologisch (Zytologie) von jenen Zellen an anderen Kopfregionen. Es handelt sich in diesem Bereich um sogenannte rezeptorfreie Zellen. Die Rezeptoren stellen für ein Organ „Satelliten“ dar, dass heißt über die Rezeptoren gelangen alle Informationen zum Organ. Gibt es keine Rezeptoren, bekommt das Haarfollikel auch keine Informationen, dass im Körper Umwandlungsprozesse stattfinden und wächst dementsprechend ganz normal weiter.

Bei der Eigenhaartransplantation werden solche FUs aus dem Haarkranz entnommen, unter dem Bildschirm-Mikroskop präpariert und in porengroße Öffnungen (Slits) an kahlen und schütteren Stellen (Empfängerbereich) eingepflanzt. Es kommt also zu einer Umverteilung bei der die Haarwurzeln ihre genetische Wachstumsinformation behalten und deshalb an den ehemals kahlen Stellen weiter wachsen. Und das ein Leben lang.  

Fallen meine Haare trotz einer Eigenhaarverpflanzung weiter aus?

 Bestehendes Haar kann weiterhin vom Ausfall betroffen sein, wobei dieses Problem bei der Eigenhaartransplantation berücksichtigt wird. Haare werden nicht nur auf kahlen Stellen verpflanzt, sondern auch in schütteren Bereichen verdichtet, wodurch ein weiteres Voranschreiten des Haarausfalls optisch weniger sichtbar wird. Im persönlichen Beratungsgespräch analysieren wir aus diesem Grund nicht nur den IST-Status, sondern prognostizieren auch die weitere Entwicklung Ihrer Haarsituation, um die für Sie bestgeeignete Behandlung zu finden. Die zusätzliche Behandlung mit Medikamenten wie Finasteride und/oder Regaine kann sinnvoll sein.  

Besteht nach der Behandlung Infektionsgefahr bzw. gibt es Nebenwirkungen?

 Die 36-jährige Erfahrung sorgen in Verbindung mit mikrochirurgischer Technik sowie dem Einsatz von Bildschirm-Mikroskopen für höchste Präzision bei jedem Behandlungsschritt, sodass es nicht zu Infektionen kommt. Außerdem bietet Ihnen die konzessionierte Moser Klinik Hygienestandards auf allerhöchstem internationalen Standard, deren Qualität und Sicherheit regelmäßig von unabhängigen Stellen geprüft und bestätigt wird. 

» Für Ihre Sicherheit: Haartansplantation bei Moser Medical

Können Fremdhaare transplantiert werden?

 Nein. Genauso wie bei Organtransplantationen würde die körpereigene Abwehr das verpflanzte Haar abstoßen. Die einzige Ausnahme stellen eineiige Zwillinge dar. 

In welchem Alter kann ich mich behandeln lassen?

 Grundsätzlich gibt keine Altersgrenze. Wichtig ist jedenfalls im persönlichen Beratungsgespräch zuerst die Ursache für den Haarausfall und die mögliche weitere Entwicklung des Haarbildes zu klären. Leidet ein sehr junger Patient etwa an erblich bedingtem Haarausfall, ist dessen Fortschritt möglicherweise noch nicht absehbar und die Behandlung käme unter Umständen verfrüht. Unsere top geschulten Beraterinnen ermitteln die für ihr Haarproblem beste Lösung: von der rein medikamentösen Behandlung bis zur Verpflanzung von Eigenhaar. 

Was versteht man unter Telogeneffluvium und wie wird es behandelt?

 Telogeneffluvium ist der Fachbegriff für eine Erkrankung, die zu erhöhtem Haarausfall führt. Dieses Phänomen tritt u. a. nach Schwangerschaften, bei Eisenmagel oder Verwendung bestimmter Medikamente (z. B. Blutdruckmittel, Cholesterinsenker, Diättabletten etc.) auf. Bekämpft wird Telogeneffluvium indem man medizinisch die genaue Ursache klärt und beseitigt. Die Eigenhaarverpflanzung kommt in solchen Fällen nicht zum Einsatz. 

Sind nach einer Haartransplantation das Färben oder eine Dauerwelle weiterhin möglich?

 Ja, da es sich um Ihre eigenen Haare handelt, die nun lediglich an anderer Stelle am Kopf wachsen, können Sie nach einer Ruhephase von 2 – 3 Monaten genauso färben oder stylen wie zuvor. 

Ab wann kann ich wieder Sport betreiben?

 Im Anschluss an F. U. E.-Behandlungen sind sportliche Aktivitäten bereits nach 3 – 5 Tagen wieder möglich. Bei F. U. T. wird eine längere Ruhephase von insgesamt ca. 3 Wochen empfohlen, damit die Narbe an der Entnahmestelle ideal verheilen kann. 

Wieviel kostet eine Eigenhaarverpflanzung?

 Die Kosten werden in erster Linie von der Anzahl zu verpflanzender Haarwurzeleinheiten bestimmt. Auch die Haarstruktur (Dichte das Spenderhaars) ist ebenso ein ausschlaggebender Faktor wie die Erwartungshaltung: Welches Wunschergebnis soll erzielt werden? Weil jede Situation ganz individuell zu behandeln ist, bedarf es einer ausführlichen persönlichen Beratung, bei der gemeinsam mit Ihnen die für Sie bestgeeignete Form der Behandlung festgelegt wird. 

» Beim Beratungsgespräch erstellen wir für Sie ein individuell passendes Angebot
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Was muss ich nach der Behandlung beachten?

 Für die ersten acht bis zehn Tage bis zur Nahtentfernung (bei F. U. T.) sind lediglich körperliche Anstrengungen, Schwitzen und Verschmutzung der Haare zu vermeiden. Bei einer F. U. E.-Behandlung wachsen die mikrofeinen Narben im Entnahmebereich von selbst zu. Das Haarewaschen ist jeweils nach 48 Stunden wieder möglich.  

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