Die häufigsten Ursachen von Haarausfall

Warum Männer von übermäßigem Haarverlust betroffen sein können und welche Arten von Haarausfall man unterscheidet:

Tatjana Tolnai
medizinsche Fachberaterin

Kostenfreie Beratung an 7 Standorten österreichweit.

Gerne rufen wir Sie zurück.

Beratung

Androgenetische Alopezie

Bei zwei Drittel der Männer wird die Tendenz zum Haarausfall von den Eltern genetisch vererbt. Es besteht eine anlagebedingte Empfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber männlicher Geschlechtshormone. Aus dem männlichen Geschlechtshormon „Testosteron“ und dem Enzym 5-alpha-Reduktase bildet sich das Stoffwechselprodukt Dihydrotestosteron (DHT). Es lagert sich an den Rezeptoren der Haarwurzel ab und bildet für den Haarwuchs wichtige Proteine. Wird vermehrt Testosteron umgewandelt, verstärkt sich die Wirkung des DHT, was eine Degenerierung der Haare verursacht. Das heißt, die betroffene Wurzel produziert nur feines, beinahe unsichtbares, kurzes, flaumiges Haar oder die Haare fallen aus.

Narbiger oder atrophischer Haarausfall

Entsteht meist durch Verbrennungen, Verätzungen oder Hauterkrankungen. Dabei werden die Haarwurzeln unwiederbringlich geschädigt oder zerstört. Einzig eine Haartransplantation ermöglicht erneuten Haarwuchs in diesen Bereichen.

Alopezie areata

Kreisrunde - zu Beginn münzgroße kahle Stellen – erreichen nach zwei bis drei Monaten ihre endgültige Größe von drei bis vier Zentimetern Durchmesser. Wahrscheinliche Ursache dafür ist eine Autoimmunerkrankung. Kreisrunder Haarausfall kann auch in der Bartgegend auftreten, heilt aber meist innerhalb von Monaten ab.

Diffuser Haarausfall

Der diffuse Haarausfall kündigt sich nicht an, indem beispielsweise Geheimratsecken an den Schläfen entstehen. Die Haare lichten sich am Oberkopf und verlieren an bestimmten Stellen an Volumen, weshalb diffuser Haarausfall mitunter erst spät bemerkt wird. Die Ursachen können vielfältig sein und reichen über Stoffwechselstörungen, Mangelerscheinungen, schwere Erkrankungen und Entzündungen bis hin zu Medikamenten, Strahlenbehandlung oder psychischen Stress. Oftmals kann der Haarausfall gestoppt werden, sobald die Ursache erkennbar und anschließend beseitigt wird.

Eines wissen wir heute sicher: Unabhängig von unseren Ernährungsgewohnheiten, unserem Lebensstil oder den Vitaminen, die wir zu uns nehmen, ist schon bei der Geburt die Zahl unserer Haarwurzeln für unser gesamtes Leben vorgegeben. Oftmals tragen Stress, Arzneimittel, Diäten oder Eisenmangel zum Haarausfall bei.

Diese Seite empfehlen:

zur Navigation

Haarausfall


Navigieren Sie hier:

Diese Webseite verwendet Cookies. Details zur Cookie-Verwendung.
Durch die weitere Nutzung unserer Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Akzeptieren